Grabmal

GRABMAL

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Die Idee entstand, als Magdalena und Piotr Krajewscy – die eng mit der „Evangelium Vitae“ Stiftung verbunden sind –  herausgefunden haben, dass sterbliche Überreste von Kleinkindern, die von den Eltern aus den Krankenhäusern nicht abgeholt wurden, zusammen mit medizinischen Abfällen verbrannt werden.

– Es hat uns sehr getroffen und haben beschlossen zu handeln. Wir haben uns an entsprechende Organe im Rathaus gewendet, wo wir viel Freundlichkeit und Hilfe bekommen haben – erklärt Piotr. Dank dem wurden entsprechende Prozeduren bearbeitet, um das Werk zu starten.

Sie umfassen alle Krankenhäuser mit Entbindungsstationen in Wroclaw. Von der formellen Seite sieht es so aus, dass von Zeit zu Zeit verantwortliche Personen sich an das Städtische Zentrum für Sozialhilfe wenden mit der Nachricht, dass Kinderleichen abgeholt werden können. Sie werden dann vom Bestattungsinstitut eingeäschert und entsprechend vorbereitet. Das Begräbnis findet vier Mal im Jahr statt.

Eine Ruhestatt für ungeborene Kinder ist eine gute Nachricht für Familien, die ihre Trauer überwinden. – In einem Krankenhaus hat sich ein Ehepaar gemeldet mit der Frage, wo ihr Kind begraben wurde, damit sie es besuchen können. Man kann sich das Drama der Situation vorstellen, als sie erfahren haben, dass es so einen Ort nicht gibt.

Das erste Begräbnis – ein ökumenisches – fand im Oktober 2014 statt. Damals hat man 50 ungeborene Kinder begraben.

Eltern, die ein Kind verloren haben und aus verschiedenen Gründen die Leiche nicht abgeholt haben, brauchen einen Ort, wo sie kommen und eine Kerze anzünden können – erklärt Sr. Dorota von der Stiftung. Auf dem Grab leuchten die ganze Zeit Kerzen. Beim ersten Begräbnis waren viele Ehepaare dabei, die ihr Kind sogar vor vielen Jahren verloren haben.

– Wir bekommen Anrufe von Eltern, die ihr ungeborenes Kind verloren und die Leiche nicht abgeholt haben, weil sie unter Schock standen oder es nicht machen wollten, es jetzt aber bereuen. Sie möchten sehr am Begräbnis teilnehmen. Eine Trauer muss man überleben.

Die Veranstaltung von Bestattungen ist nicht die einzige Initiative der „Evangelium Vitae“ Stiftung. Von Anfang an plante man ein Denkmal zu bauen (es wurde von einem slowakischen Bildhauer Martin Hudáčka entworfen). Wie sieht es aus? Mit kreuzförmigem Grundriss, sieht man den Vater und die Mutter. Vor ihnen steht das Kind, gemacht aus einem durchsichtigen Material. Es segnet und tröstet seine Eltern.

 

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